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Seit 1958 über Sicherheit im Dorf gewacht
Zeitungsbericht: Drei Ortsbrandmeistergratulieren ihren Vorgänger zum Geburtstag, erschienen in der PAZ am 2. März 2001.
Ein seltenes Gipfeltreffen hat die Wedtlenstedter Wehr ihrem Ehrenortsbrandmeister
zum 75. Geburtstag beschert. Alle drei Nachfolger kamen zum Gratulieren vorbei: Horst Statnik, Chef der Ortswehr von 1976 bis 1994 und ebenfalls Ehrentitel-Träger, Peter Böttcher, der von 1994 bis 2000 die Führung übernahm, und auch Ralph Bruhn, der seit dem 15. Juni vergangenen Jahres Ortsbrandmeister ist. Die vier laufen sich im Dorf zwar öfter über den Weg, nur selten aber haben sie Gelegenheit, gemeinsam über die alten Zeiten zu reden. Wie viel sich verändert hat bei Einsatzstärke, Schnelligkeit und der Ausrüstung konnte am ehesten Rischbieter beurteilen, der Anfang 1958 als siebter Ortsbrandmeister in Wedtlenstedt sein Amt antrat.
v.l. Erich Rischbieter, Horst Statnik, Peter Böttcher, Ralph Bruhn
Mit der Gebietsreform 1974 rückte der Jubilar zum Gemeindebrandmeister auf. "Die Kameradschaft in der
Ortsfeuerwehr ist heute immer noch groß, aber der Zusammenhalt war früher enger", bilanzierte der bislang letzte
Amtsinhaber Bruhn nach dem Gipfeltreffen. Grund: In der Nachkriegszeit seien die Menschen stärker mit dem Dorf verwurzelt
gewesen - viele, die in Wedtlenstedt lebten, arbeiteten dort und sahen sich auch in der Feuerwehr wieder. "Heute gibt es im
Ort viele Pendler", sagt Bruhn. Bei dem stressigen Berufsleben bleibe auch keine Zeit mehr für beliebte Streiche, die
sich auch gestandene Feuerwehrleute mitunter leisten. Als Erinnerung an das Treffen schenkten Rischbieters Nachfolger dem
Geburtstagskind Bücher, die für sein Hobby und früheren Beruf stehen: die Geschichte der Feuerwehren, zum anderen Betrachtungen über die Landwirtschaft im Wandel.
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